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Am 12. Juni 2009 konnten wir den 80. Jahrestag unserer Anne Frank feiern. Auf Grund dieses Ereignisses gab es in der Woche vom 8.- 12.Juni 2009 viele Veranstaltungen um Anne zu gedenken. Am Montag kam die Zeitzeugin Inge Deutschkron zu uns und berichtete vieles über die Zeit im Nationalsozialismus, in der auch sie  den gelben Stern trug. Ein weiteres großes Event fand am Mittwoch statt als die Mitarbeiterin der Botschaft des Staates Israels in Berlin war. Frau Pick - Goslar, eine Freundin von Anne, stand uns am Donnerstag zu einem Gespräch zur Verfügung. Außerdem waren viele andere wichtige, interessante Persönlichkeiten in dieser Woche für unsere Schüler da.

Am Freitag wurden zwei Gedenkstunden veranstaltet, die sehr gut ankamen. Als die Musik eingespielt wurde, zog eine unheimliche Ruhe ins Gebäude ein. Nach einer Gedenkminute wurden  Textstellen aus Annes Tagebuch über das Schulradio vorgelesen. Nach einer Stunde voller Emotionen hatten die Schüler Gelegenheit ihre Ansichten aufzuschreiben.

Hier nun 4 Meinungen von Schülern unseres Gymnasiums:

 

 

 

 

 

 

„Träume, ein Paradies aus dem uns niemand vertreiben kann.“

 

Anne Frank, ein ganz normales Mädchen mit Problemen wie jeder Jugendliche und doch etwas ganz Besonderes. Als jüdischen Mädchen zur Zeit des Nationalsozialismus lebte sie in einer Zeit, die wenig Hoffnung und Glück zuließ. Doch Anne hatte mehr Träume als die Realität zerstören konnte. Ich bewundere das Mädchen, dem es möglich war sich in eine Welt des Schreibens, der Zukunft und Hoffnung zu flüchten. Obwohl Anne wusste, dass ihre Geschichte möglicherweise kein gutes Ende haben würde, sind ihre Hoffnungen und Träume doch überall zu finden. Es macht mich traurig die letzten Seiten ihres Tagebuches zu lesen, mit so viel Hoffnung gefüllt, beinahe mit Zuversicht und im Nachwort zu realisieren, dass einem beeindruckenden Mädchen die Zukunft genommen wurde. Träume und Hoffnungen, zerstört  von der Realität, zerstört von Menschen mit falschen Idealen und Wertvorstellungen.

Deshalb ist das Tagebuch der Anne Frank so wertvoll. Es sollte uns nachdenklich machen und traurig … damit wir so etwas nie wieder zulassen.

 

Wir brauchen weniger Ideale, weniger Realität …

Dafür mehr Träume und Mädchen wie Anne Frank

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Anne Frank ein frohes, neugieriges, eigenwilliges Mädchen im Alter von 13 Jahren hatte ein so bewegendes Schicksal, was hoffentlich nie vergessen wird.

 

In den schweren Zeiten im Nationalsozialismus hatte Anne nur eine Freundin, der sie Persönliches anvertrauen konnte, ihr geliebtes Tagebuch „Kitty“. Ihr Tagebuch wurde veröffentlicht, wie sie es sich immer wünschte. Sie schildert in ihrem Tagebuch für Millionen von Menschen aus aller Welt, was es hieß in der Zeit als anders Glaubende gelebt zu haben. Sie wurde unterdrückt, verfolgt, hat sich verstecken müssen und wurde schließlich verraten und deportiert. Es gab viele Menschen, die geholfen und somit ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt haben. Diese Menschen haben meinen vollsten Respekt.

Wiederum kann man sich nur schwärmen, dass es zu so etwas Grausamen gekommen ist, dass Menschen in einer solchen Lage sind.

 

Ich habe gelernt, dass es so etwas nie, aber auch nie wieder passieren darf und hoffe, dass es auch vielen Anderen klar geworden ist.

 

Danke für das Tagebuch!

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Meine Gedanken zum Tagebuch von Anne Frank

Während ich die Textausschnitte aus Anne Franks Tagebuch hörte, gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Eines der vielen Ereignisse, das mich am meisten berührt hat, war der Vorfall mit ihrer Katze. Ich selbst besitze einen Kater, der mir alles bedeutet und ich kann es mir nur allzu gut vorstellen, wie es mir an ihrer Stelle ergangen wäre. Sie muss ein sehr starkes Mädchen gewesen sein. Ich stelle es mir unglaublich schwer vor, die ganzen Freunde hinter sich zu lassen, sich zwei Jahre verstecken zu müssen. Das muss alles ungemein viel Kraft gekostet haben. Sie muss einen sehr starken
Willen gehabt haben und ich denke, dass sie der Gedanke an ein Ende des Krieges hat glauben und hoffen lassen. Doch die Geschichte nahm kein glückliches Ende. Es war bestimmt furchtbar, in dem Zug zu sitzen, auf dem Weg ins KZ mit der Gewissheit zu sterben. Nach dem alles was Anne schon von anderen über die Konzentrationslager gehört hat, muss es noch schlimmer gewesen sein.

In Gedenken an Anne Frank.

Nachdem Sie diese Meinungen gelesen haben, möchten wir Ihnen hier noch mal alle Referenten in der Festwoche auf einem Blick zeigen.

anne frank schule berlin

Festwoche unserer Anne

Gäste in der Festwoche

Thema

Inge Deutschkron

Ich trug den gelben Stern

Prof. Dr. Andreas Nachama

Jüdische Religion und Kultur

Werner Bab

Zeitabschnitte des Werner Bab

Frau Sultan Dadon

Israel in Gegenwart und Vergangenheit

Pick - Goslar

Zeitzeugin

Dr. Eugen Karl

Wir versteckten bedrohte Juden

Claudia Roick und Justus Barleben

Verbotene Musik 1933 - 1945